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Historie der Nitrochemie

1998 wurden der in Wimmis tätige Geschäftsbereich "Pulver & Ladungen" der SM Schweizerische Munitionsunternehmung AG und die zur Rheinmetall Industrie AG gehörende WNC Nitrochemie GmbH in Aschau am Inn, Deutschland, zusammengefasst und firmierten zur Nitrochemie mit Sitz in Wimmis.

17455

Aschau am Inn

17454

Wimmis

Historie – Standort Aschau am Inn

1938
In Aschau am Inn errichtet die Dynamit Nobel AG ein Werk zur Herstellung von Nitrocellulose.

1953
Die Wasag-Chemie AG in Essen gründet die WNC Nitrochemie GmbH und nimmt die frühere Nitrocellulose-Fabrik wieder in Betrieb. Zunächst wird nur Nitrocellulose ("Schießwolle") für Lacke, Celluloid und Dynamit gefertigt.

1955/56
Errichtung einer Produktionsanlage für einbasige und eines Pulvertechnikums für zwei- und dreibasige Treibladungspulver.

1959
Die Serienproduktion einbasiger Treibladungspulver wird aufgenommen.

1964
Das Aschauer Unternehmen beginnt mit der Serienproduktion von mehrbasigen Treibladungspulvern.

1968
Die WNC Nitrochemie startet die Herstellung chemischer Zwischenprodukte für den zivilen Industriesektor.

1975
Im Unternehmen wird eine Pilotanlage für verbrennbare Munitionsformteile ("Hülsen") entwickelt; von 1980 an beginnt die Serienfertigung.

1991
Das Projekt "Modernisierung der Chemieanlagen" wird gestartet.

1992
Die Rheinmetall Industrie GmbH erwirbt eine 70-prozentige Beteiligung an der WNC Nitrochemie GmbH.

Der Bau einer biologischen Abwasserreinigungsanlage beginnt.

1994
Am 1. Januar 1994 wird die WNC Nitrochemie eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Rheinmetall.

Die Gesellschaft erhält die Zertifizierung nach DIN ISO 9001.

1996
Die Serienfertigung des Modularen Treibladungssystems (MTLS) startet.

1998
Die zur Rheinmetall Industrie AG gehörende WNC Nitrochemie GmbH (Aschau) und der in Wimmis (Schweiz) tätige Geschäftsbereich "Pulver & Ladungen" der SM Schweizerische Munitionsunternehmung AG werden zur Nitrochemie AG mit Sitz in Wimmis zusammengefasst. Der Aschauer Standort firmiert seither als Nitrochemie Aschau GmbH.

2001
Die Firma geht eine strategische Partnerschaft mit Royal Ordnance Defence Ltd. in Filton (Großbritannien) ein und übernimmt die gesamte Belieferung des bedeutendsten britischen Munitionsherstellers mit mehrbasigem Pulver und verbrennbaren Formteilen.

2002
Abschluss des Erweiterungsprogramms "Chemische Fertigung" mit Inbetriebnahme einer neuen prozessgestützten Fertigungsanlage.

Historie – Standort Wimmis

1848/49
Übergang des Pulverregals an den Bund; die Pulververwaltung ist dem Finanzdepartement unterstellt.

1852
Der Bund kauft die Schwarzpulvermühle in Worblaufen bei Bern.

1887
Die Pulververwaltung wird dem EMD unterstellt.

1889/91
Umbau der Schwarzpulvermühle Worblaufen für “Rauchloses Pulver” (Nitrocellulose-Treibladungspulver).

1893
Organisation der “Kriegspulverfabrik Worblaufen als selbständige Regieanstalt.

1917/19
Bau der Eidgenössischen Pulverfabrik Wimmis P+F (Nitrocellulose und Nitrocellulose-Treibladungspulver).

1951/55
Erweiterung der Fabrikationsanlagen (Nitroglycerin und Nitroglycerin-Treibladungspulver).

ab 1987
Realisierung der Teilerneuerung der ältesten Betriebsanlagen.

1990
Beginn des starken Rückgangs der EMD-Aufträge; Prüfen der Ausweitung der Tätigkeit in angrenzende (zivile) Bereiche.

1995
Die P+F, M+FA und M+FT werden zur SM Schweizerische Munitionsunternehmung zusammengeschlossen. Die P+F wird neu zum Geschäftsbereich Pulver & Ladungen der SM.

1998
Kooperation mit der zur Rheinmetall Industrie AG gehörenden WNC-Nitrochemie GmbH, Aschau am Inn (Deutschland).
Der in Wimmis tätige Geschäftsbereich "Pulver & Ladungen" der SM Schweizerische Munitionsunternehmung AG und die WNC Nitrochemie GmbH (Aschau) werden zusammengefasst und firmieren zur Nitrochemie AG mit Sitz in Wimmis.

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